Termine

1) Verhandeln statt schießen: Veranstaltungstour mit Andreas Zumach, Aktionswoche 1. – 9. Mai
2) Den Parteien aufs Dach gerückt: Aktionen bei den Landesparteitagen von SPD und Grünen
3) NRW gegen Atomwaffen: Die DFG-VK beim Ostermarsch Rhein/Ruhr
4) Mitmachen: Zeitungsanzeige 8. Mai und Petition “Frieden für Afghanistan”
5) “Pass auf; sie wollen Dich”: Anti-Rekrutierungsaktion zum Internationalen KDV- Tag
6) Mailkampagne EU-Vertrag nicht ratifizieren
7) ”bye-bye nuclear bombs!” Aktion Zivilen Ungehorsams am Atomwaffenlager Büchel
8) “Zivile Konfliktbearbeitung Werkzeuge zur Konfliktberatung im internationalen Bereich”, Seminar in Dortmund
9) “Ein kluger Kopf passt unter keinen Stahlhelm” Festschrift zum 75. von Willi Hoffmeister

1. Verhandeln statt schießen: Veranstaltungstour mit Andreas Zumach, Aktionswoche 1. – 9. Mai
Mit einer Veranstaltungstour mit dem bekannten Journalisten und Autor Andreas Zumach greift die DFG-VK das drängende Problem der notwendigen Beendigung des Afghanistankrieges auf. Vom 5. bis 8. Mai stellt Andreas Zumach in Siegburg, Oberhausen, Bochum und Dortmund seine Ansichten zu diesem Krieg vor, gibt Informationen über Hintergründe und Entwicklungen.
Der Krieg in Afghanistan eskaliert. Immer mehr Soldaten werden in das Land entsandt, die Zahl der Opfer wächst. Die angebliche Notwendigkeit der Bundeswehr zum Schutz des Wiederaufbaus: eine Farce!
Worum geht es also? Gilt es, eine strategische Position in Zentralasien zu sichern? Sollen Transportwege für Öl und andere Rohstoffe gesichert werden? Will die NATO ihre Fähigkeit beweisen, zerfallene Staaten zu befrieden? Sind das wirklich unsere Interessen? Auf diese und weitere Fragen will die Veranstaltung Antworten geben.
Die Tour ist Teil einer bundesweiten Aktionswoche, zu der die DFG-VK aufruft. Schon bei den Maikundgebungen wird u.a. in Siegburg, Oberhausen, Witten und Dortmund für die Forderung nach einem Strategiewechsel in Afghanistan geworben, werden. Unterschriften unter die Petition „Frieden für Afghanistan“ gesammelt.
Die genauen Veranstaltungsinfos und Materialien für die Aktionswoche sind unter
http://nrw.dfg-vk.de/nrwspafgh.html   zu finden

2. Den Parteien aufs Dach gerückt: Aktionen bei den Landesparteitagen von SPD und Grünen
Im Herbst steht im Bundestag die Entscheidung über die weitere Verlängerung oder gar Ausweitung der Bundeswehr-Mandate für Afghanistan an. Um schon jetzt die Parteien mit der Forderung nach einem Nein zur Mandatsverlängerung zu konfrontieren, war die DFG-VK NRW bei den Landesparteitagen der SPD und Bündnis90/Die Grünen aktiv. Mit einem Transparent “Stell Dir vor es ist Krieg – und Du bist dafür!?” standen DFG-VK-Aktive und Friedensbewegte aus Düsseldorf am 5. April vor dem Tagungshotel der SPD am Düsseldorfer Flughafen. Wir verteilten ein Infoblatt für die Delegierten, in dem unserer Forderung mit soliden Argumenten untermauert wurde. Mit Fahnen und Pappkameraden erregten wir einiges an Aufmerksamkeit.
Bei der Landesdelegiertenkonferenz der Grünen eine Woche später im Ökozentrum in Hamm waren wir mit einem Infostand im Saal vertreten. Auch dort war unser Transparent wieder mit dabei. Während sich die KriegsbefürworterInnen nicht an unseren Stand trauten, gab es doch einiges an Zustimmung zu unserer klaren Antikriegs-Position.
Fotos von den Aktionen gibt es unter http://nrw.dfg-vk.de/nrwspafgh.html

3. „NRW gegen Atomwaffen“: Die DFG-VK beim Ostermarsch Rhein/Ruhr
Beim diesjährigen Ostermarsch Rhein/Ruhr brachte sich die DFG-VK vor allem mit dem Thema Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland ein. Mit einem Flyer wurde über die Standorte der Bomben nicht nur in Büchel in Rheinland-Pfalz sondern auch in Belgien  und den Niederlanden informiert. Auch auf die Aktionswoche und Demonstration in Büchel Ende August wurde hingewiesen. In Bochum und in Dortmund war die Atomwaffen auch Gegenstand der Redebeiträge des DFG-VK Landessprechers Felix Oekentorp und des Landesgeschäftsführers Joachim Schramm. Auch bei der Fahrradetappe war die DFG-VK präsent, darüber hinaus auch mit Infoständen in Düsseldorf, beim Rockkonzert“Seid laut gegen Krieg“ in Gelsenkirchen sowie in Bochum und Dortmund. Einige Fotos sowie die Redetexte findet man im Internet unter http://nrw.dfg-vk.de/nrwoma08.html   sowie unter http://www.ostermarsch-ruhr.de/08mon.htm

4. Mitmachen: Zeitungsanzeige 8. Mai und Petition “Frieden für Afghanistan”
Im Rahmen ihrer Kampagne “Schritte zur Abrüstung” ruft die DFG-VK zu zwei Mitmach-Aktionen gegen den Afghanistankrieg auf: Zum 8. Mai, dem Jahrestag des Endes der II. Weltkrieges, wird in überregionalen Zeitungen eine Anzeige erscheinen, in der an die Lehren aus den Schrecken des Krieges erinnert wird und die Beendigung des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr gefordert wird. Diese Anzeige kann und sollte man unterstützen unter
http://www.schritte-zur-abruestung.de/2008/afghanistan-anzeige.htm
Die bundesweite Friedensbewegung hat eine Unterschriftensammlung unter die Petition “Frieden für Afghanistan – Truppen raus aus Afghanistan” gestartet. Im letzten Jahr konnten fast 50.000 Unterschriften unter eine entsprechende Petition gesammelt werden, dieses Jahr müssen es mehr werden! Unterzeichnen ist online möglich unter
http://www.dfg-vk.de/thematisches/afghanistankampagne/2008/221 . Dort sind auch Listen zum selber sammeln abrufbar.

5. “Pass auf, sie wollen Dich”: Anti-Rekrutierungsaktion zum Internationalen KDV-Tag
Die Bundeswehr ist weiterhin auf Rekrutierungs-Tour! Um genug Zeitsoldaten für die Auslandseinsätze zu bekommen, wirbt die Armee in Schulen, in Arbeitsagenturen , bei Messen und auf öffentlichen Plätzen. Immer wieder wird die Notsituation arbeitsloser Jugendlicher ausgenutzt, um einen sicheren Job bei der Bundeswehr anzupreisen. Dass dieser Job bedeutet, andere Menschen zu töten oder selbst getötet zu werden, steht natürlich nicht im Vordergrund der Werbung.
Zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung, planen wir eine Aktion bei einer Werbeveranstaltung der Bundeswehr in Gütersloh. Dort sind die oliv- gefleckten Jungs und Mädels beim dortigen Landessportfest mit einem großen Infotruck vertreten.
Diese Aktion können wir nur durchführen, wenn wir noch einige Unterstützung bekommen! Wer Interesse an einer solchen Aktion am 24. Mai in Gütersloh hat, meldet sich bitte bei uns in der Geschäftsstelle: dfg-vk.nrw@t-online.de

6. Mailkampagne EU-Vertrag nicht ratifizieren
Die Zeit drängt! Schon am 25. April soll der „neue“ EU-Vertrag, der „Lissabonner Vertrag“, der auch „EU-Reformvertrag“ genannt wird, im Bundestag und am 23. Mai (ausgerechnet dem Jahrestag der Verkündung des Grundgesetzes) im Bundesrat ratifiziert werden. Der Lissabonner Vertrag stimmt in allen wesentlichen Punkten mit dem EU-Verfassungsvertrag überein, der vor zwei Jahren in Frankreich und den Niederlanden in Referenden abgelehnt wurde. Die globalisierungskritische Bewegung und die Friedensbewegung kritisierten den EU-Verfassungsvertrag und damit auch den Lissabonner Vertrag als neoliberal, militaristisch und undemokratisch. (siehe dazu unter http://www.imi-online.de/download/IMI-Analyse-31-2007.pdf )
Der Vertrag bestimmt u.a. , dass Truppen von EU-Mitgliedstaaten für weltweite Militär- und Kampfeinsätze zur Verfügung stehen müssen. Der Vertrag schreibt den Mitgliedsstaaten vor, ihre Militärausgaben zu erhöhen und räumt dem Europäischen Parlament keine Mitentscheidungsrechte in außen- und militärpolitischen Fragen ein. Darüber hinaus eröffnet er auch noch die Option für Militäreinsätze innerhalb der Europäischen Union („Solidaritätsklausel“).
Ein breites Bündnis ruft zum Protest gegen diese Ratifizierung auf, u.a. Attac Deutschland, Aktionsbündnis Sozialproteste (ABSP), DFG-VK, AG Frieden Trier, Informationsstelle Militarisierung (IMI), internationale sozialistische linke (isl),
Unter http://www.schritte-zur-abruestung.de/2008/eu-email.php   kann man dem/der örtliche/n Bundestagsabgeordnete/n einen Brief oder eine e-mail schicken und ihn/sie auffordern, gegen den Vertrag zu stimmen oder sich wenigstens dafür einzusetzen, dass die Öffentlichkeit an diesem Prozess beteiligt wird.

7. ”bye-bye nuclear bombs!” Aktion Zivilen Ungehorsams am Atomwaffenlager Büchel
Unter dem Motto “bye-bye nuclear bombs” laufen die Vorbereitungen für Aktionen des gewaltfreien Zivilen Ungehorsams am Atombombenlager in Büchel in Rheinland- Pfalz Ende August. Neben der Großdemonstration am 30. August werden auch Aktionen vorbereitet, bei denen AktivistInnen auf das Gelände vordringen werden, um so gegen die Völkerrechtswidrigkeit der anhaltenden Drohung mit Atombomben zu protestieren. Mehr zu diesen Aktionen unter
http://bye-bye-nuclear-bombs.gaaa.org/info.pdf

8. Seminar “Zivile Konfliktbearbeitung- Werkzeuge zur Konfliktberatung im internationalen Bereich”
In Kooperation mit dem DFG-VK Bildungswerk NRW führt das Bildungswerk Umbruch am 16./17. Mai in Dortmund ein Seminar „Werkzeuge zur Konfliktbearbeitung im internationalen Bereich“ durch.
Seit Beginn der 1990er Jahre gibt es Forschungen über die Ergebnisse und Bedingungen von Friedensarbeit. Gleichzeitig wurden in Theorie und Praxis Werkzeuge entwickelt, die dazu dienen, Konflikte konstruktiver und effektiver zu bearbeiten. Die englische Organisation “Responding to Conflict” (RTC) hat in langjähriger Zusammenarbeit mit FriedensaktivistInnen und -organisationen aus aller Welt und auf Grundlage von friedenswissenschaftlichen Theorien einen Zyklus von Methoden, Techniken und Werkzeugen entwickelt, die sich in der Praxis vielfach bewährt haben. Der Zyklus der Bearbeitung von Konflikten umfasst fünf Phasen: I. Konflikte analysieren und verstehen; II. Die eigene Organisation oder Initiative effektivieren; III. Strategien entwickeln; IV. Aktionen planen und durchführen; V. Evaluieren. Das Seminar behandelt die erste Phase, Konflikte analysieren und verstehen.
Mehr Information und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter
http://www.umbruch-bildungswerk.de/asp/pb4_termin.asp .

9. “Ein kluger Kopf passt unter keinen Stahlhelm”. Festschrift zum 75. von Willi Hoffmeister
Willi  Hoffmeister ist seit vielen Jahren einer der Hauptorganisatoren des Ostermarsches Rhein/Ruhr. In seinem Leben hat sich das Ringen um den Frieden im umfassenden Sinne widergespiegelt: Frieden beinhaltete für ihn auch immer Gerechtigkeit, für die Menschen im eigenen Land und weltweit. Er war im positivsten Sinne geprägt von der internationalen Solidarität der Arbeiterbewegung, die immer auch das Ringen um Frieden und Abrüstung einschloss. Es ist seine tiefe Überzeugung, dass der Frieden über alle politischen und ideologischen Grenzen hinweg, nur gemeinsam erreicht und gesichert werden kann. Zu stark waren und sind die Kräfte des Rüstens und des Krieges. So ist diese Festschrift eine Zusammenstellung von Aussagen zu aktuellen friedenspolitischen Themen aus ganz unterschiedlichen politischen Blickwinkeln. Freunde und Weggefährten wie Horst Schmitthenner, Clemens Ronnefeldt, Heinz Stehr, Lühr Henken, Marco Bülow, Andreas Buro u.a. haben ihre Beiträge geleistet. Diese Bandbreite und die Tatsache, dass sich darin auch das vielfältige Engagement einer einzelnen Person widerspiegelt, machen dieses Buch besonders lesenswert.
Die Festschrift ist erschienen beim DFG-VK Bildungswerk NRW. Mehr dazu und zur Bestellmöglichkeit unter http://bildungswerk-nrw.dfg-vk.de/ .

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Friedenspolitische Termine in NRW:

Für die ab Sommer von der Bundeswehr gestellte Schnelle Eingreiftruppe werden die in Augustdorf bei Detmold stationierten Panzergrenadiere einen wesentlichen Teil beitragen.
Für den 31. Mai ist in Augustdorf eine Info-Veranstaltung mit Jürgen Rose (Darmstädter Signal), Inge Höger (MdB Die Linke) und Joachim Schramm (DFG-VK NRW) geplant. Mehr dazu demnächst auf unserer Homepage!

Samstag, 19.04.2008 Köln: Vortrag und Diskussion „A look from inside“ – Zum Thema Israel/Palästina – von Felix Koltermann, Allerweltshaus Köln, Körnerstr. 77-79 (K-Ehrenfeld), VA: Allerweltshaus Köln [im Rahmenprogramm der Ausstellung „Occupied Landscape“ von FelixKoltermann]

Mittwoch, 23.04.2008 Köln: Vortrag und Diskussion „Rückzug aus Afghanistan“ – Gibt es eine Alternative zur militärischen Logik? – Matin Baraki (Lehrbeauftragter an der Uni Marburg und anderen Unis), 19.30 Uhr, Alte Feuerwache, Großes Forum, Melchiorstr. 3, VA: Friedensbildungswerk Köln, Kölner Friedensforum und „Erinnern für die Menschenrechte: Geschichte und Geschichten“ ein Projekt des Kölner Appell gegen Rassismus e.V.

Donnerstag, 24.04.2008 Aachen: Vortrag und Diskussion „Asyl – Flüchtlingsträume und europäische Ängste“ mit Wolfgang Grenz (Leiter der Abteilung Länder und Asyl von amnesty international, Berlin), Heiko Kauffmann (Pro Asyl), Mod.: Ingeborg Heck- Böckler (ai-Landesbeauftragte NRW für politische Flüchtlinge), 19 Uhr, Institut Francais, Theaterstr. 67, VA: amnesty international, Aachener Friedenspreis

Mehr Termine unter   http://www.friedenskooperative.de/termdat.htm

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