Krieg ist illegal

3.Februar 2008

Krieg ist illegal

Vor dem Hintergrund zunehmender ökologischer Krisen und trotz der Tatsache, dass große Teile der Weltbevölkerung weiterhin extremer Armut, inhumanen Arbeitsbedingungen und wachsenden sozialen Spannungen ausgeliefert sind, werden für das Militär weltweit jährlich fast 1000 Milliarden Euro ausgegeben.
Der militärisch industrielle Komplex einiger weniger G8 Länder ist für den überwiegenden Teil dieser Ausgaben verantwortlich, welche unkalkulierbare soziale und ökologische Konsequenzen haben.

Die ungerechte Verteilung von Ressourcen, zunehmend kontrolliert von großen multinationalen Konzernen, die globale Schuldenpolitik sowie grundlegend unfaire internationale Handelsbedingungen wären letztendlich ohne militärische Sicherheit nicht aufrechtzuerhalten. In vielen Ländern wird das Militär zudem zur Unterdrückung der kritischen Opposition eingesetzt.

Die Anschläge des 11. September werden vermehrt dazu benutzt, die systematische Überwachung der Bevölkerung und die Aushöhlung von Verfassungsrechten zu rechtfertigen. Sogar europäische Staaten haben beim Aufbau von Geheimgefängnissen im Stil von Guantanomo mitgeholfen, in denen wahrscheinlich Folter stattfindet.

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GWR: Jedes Ziel ist ein Zuhause

29.März 2007

„Der Widerstand für eine FREIe HEIDe könnte zu einem Kristallisationspunkt der Friedensbewegung werden, zu einem starken Symbol für unsere Ablehnung der Kriegspolitik, wie sie in den ‚Verteidigungspolitischen Richtlinien‘ festgeschrieben wurde“, so stand es im Mai 2006 in der GWR. Wir kommen der Sache näher.

Artikel in der Graswurzelrevolution (GWR)


NATO in Afghanistan

27.März 2007

Die NATO in Afghanistan: Vom Nation Building zur globalen Aufstandsbekämpfung
Als die NATO im August 2003 das Kommando über die International Security Assistance Force (ISAF) in Afghanistan übernahm, hätte sich zum damaligen Zeitpunkt wohl kaum jemand träumen lassen, dass die Allianz dort in einen umfassenden Guerillakrieg verwickelt werden würde, der immer alptraumhaftere Züge annimmt. Insbesondere seit die ISAF im Juli 2006 ihr Einsatzgebiet auch auf die südlichen Provinzen ausdehnte, finden die gewaltsamen Auseinandersetzungen kein Ende.

Ganzer Text bei der Informationsstelle Militarisierung (IMI)


Ein ausgezeichneter Graswurzelrevolutionär

25.März 2007

Die IPPNW (Website) würdigten Osman Murat Ülkes Einsatz für das Recht auf Kriegsdienstverweigerung und ehren ihn mit der Clara-Immerwahr-Auszeichnung

Gibt es für Libertäre eigentlich „Helden“ der „Heldinnen“? Für gewöhnlich lautet meine Antwort „Nein“. Aber, wenn ich genau drüber nachdenke, dann gibt es Menschen, deren Engagement ich bewundernswert und vorbildlich finde. Dazu zählt ein guter Freund und Genosse: Osman „Ossi“ Murat Ülke.

Ganzer Artikel: http://www.graswurzel.net/317/ossi.shtml


Nie wieder Krieg!

24.März 2007

Wer sich des Grauens eines Krieges noch nicht bewußt ist, kann hier mehr daüber erfahren. Die Zeitzeugen Sterben langsam aus, aberim Zuge der Out-of-Area-Einsatze wird man sich wohl wieder an solche Bilder gewöhnen müssen(?). Doch der Krieg spielt sich jetzt in weiter Ferne ab, und in die Standardmedien kommt nur geschöntes Material.

Beim Aufräumen des Hauses sind Fotos aufgetaucht, über die nichts weiter bekannt ist.
Es sind zwei Fotos von einem augenscheinlich deutschen Gefallenen darunter. Mein Onkel war ein Bauernbub, er hatte sicher keine eigenen Kamera. Propagandabilder der Russen? Handelt es sich um einen Freund von ihm? Ein Opfer von “Friendly Fire”? Der erste Tote, bei dem die entsetzlichen Verstümmelungen noch gefühlsmässig wahrgenommen wurden, bevor man irgendwann abstumpft, der daher fotografiert wurde.

Die Bilder machen mich betroffen, obwohl ich ähnliche Bilder und Filme hundertfach gesehen habe. Hier habe ich einen persönlichen Bezug. Plötzlich kann ich den Dreck riechen, das verbrannte Fleisch, den fürchterlichen Gestank des Todes und der Angst.

Mehr bei Andie Kanne